Die Möglichkeiten sind vielfältiger als du denkst

 Tätigkeitsfelder

Hier findest du eine Übersicht über klassische, weniger bekannte und kreative Berufsfelder – geordnet nach Bachelor, Master und Weiterbildungen. Die Psychotherapie findest du weiter unten.

Diese Seite wurde von den career services UZH korrigiert und ergänzt. Diese Auflistung ist nicht abschliessend und erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit.

Mit dem Psychologiebachelor

Ein Bachelor in Psychologie ist eine starke Grundlage.
Du lernst, Menschen und Systeme zu verstehen – und genau das ist in fast jeder Branche gefragt.

 Mit Psychologiemaster

 Mit Weiterbildung

PSYCHOTHERAPIEWEITERBILDUNG

PSYCHOTHERAPIEWEITERBILDUNG

Long story short: In der heutigen Zeit spielt es keine grosse Rolle mehr, an welchem Institut du deine Weiterbildung machst. Entscheidend ist, dass sie akkreditiert ist. Der alte „Kampf der Schulen“ ist vorbei. Heute herrscht weitgehend Einigkeit, dass alle psychotherapeutischen Ansätze ihre Berechtigung haben und je nach Kontext sinnvoll eingesetzt werden können.

Die 4 Richtungen:

  • Humanistisch: Fokus auf persönliches Wachstum, Selbstverwirklichung und Ressourcen der Klientinnen und Klienten.

  • Psychoanalyse: Auseinandersetzung mit unbewussten Prozessen, Kindheitserfahrungen und inneren Konflikten.

  • Kognitive Verhaltenstherapie: Arbeit an Gedanken, Gefühlen und Verhalten – lösungsorientiert und stark evidenzbasiert.

  • Systemische Therapie: Betrachtung von Beziehungen und Kontexten, besonders geeignet für Arbeit mit Familien, Paaren oder Kindern.

Je nachdem, wo du später arbeiten willst, lohnt es sich, das passende Institut zu wählen. Wenn du z. B. mit Kindern oder Jugendlichen arbeiten möchtest, ist eine systemische Weiterbildung meist sinnvoller.

Beziehung als Erfolgsfaktor:
Rund 80 % des Therapieerfolgs lassen sich auf die Qualität der Patienten-Therapeuten-Beziehung zurückführen. Deshalb ist es wichtig, dass du dich dort weiterbildest, wo du dich am wohlsten fühlst.

Anwendungsgebiete:
Viele Institute bieten zusätzlich Spezialisierungen an – etwa in Forensik, Kinder- und Jugendpsychotherapie oder Gesundheitspsychologie. Das macht es leichter, im gewünschten Bereich Fuss zu fassen. Wichtig: Du bist nach der Weiterbildung zwar auf ein Gebiet spezialisiert, aber nicht zwingend darauf beschränkt.

Kosten: Alle psychotherapeutischen Weiterbildungen sind teuer. Während der Ausbildung liegt das Gehalt je nach Kanton, Institution und Pensum ungefähr zwischen CHF 2’800 und 8’000 pro Monat. Die Unterschiede sind gross – deshalb lohnt es sich, Angebote genau zu prüfen und nicht vorschnell das erstbeste (oder schlechteste) zu akzeptieren. Du kannst dich gerne kostenlos in meiner Whatsappgruppe mit anderen austauschen - schreib mir dafür kurz & ich schicke dir den Link.

Hinzu kommt, dass viele während der Weiterbildung nur mit einem Pensum von rund 80 % arbeiten können oder wollen. Dadurch fällt der Lohn zusätzlich tiefer aus, was die finanzielle Belastung noch verstärkt.

Ich kann dir nur ans Herz legen, dich früh mit Themen wie Finanzen, Vorsorge und Lohnverhandlungen auseinanderzusetzen (siehe auch Podcastfolge Crashkurs Finanzen). Die Bedingungen in der Weiterbildung sind nicht rosig – sie müssen aber auch nicht schwarz sein. Wer seine Finanzen aktiv im Griff hat und den eigenen Wert kennt, schafft sich Spielräume und kann viel Druck rausnehmen.

Übergeordnete Podcastfolgen:

Wie gründet man seine psychotherapeutische Praxis? Mit Stefan Krucker von Psychotext.ch

Wie präsentiert man seine psychotherapeutische Praxis? Mit Experte Stefan Krucker von Psychotext.ch

Berufsfeld Psychotherapie: Wie wird es sich verändern? Mit ASP

Fragen an einen Jugendforensiker

Was ist Psychoonkologie?

Verschiedene Institute:

Habe ich dir unten alle aufgelistet. Dieser Teil ist aktuell in Bearbeitung. Melde dich falls du einen Fehler entdeckst.

 Systemisch

 Körperpsychotherapie

 Integrativ

 Psychoanalyse

 Kognitive Verhaltenstherapie

 Humanistisch

Partnerschaft